Always On - Talkrunde
Smartphone und Social Media gehören für junge Menschen ganz selbstverständlich zum Alltag. Wie gelingt ein guter Umgang damit? Und was können Eltern, Schule und Politik dazu beitragen?
Darüber hat die Abgeordnete am Freitag in Kirchheim mit Fachleuten aus Schule, Wissenschaft, Prävention und Recht diskutiert. Die Schülervertretung hat dabei die Sicht der Jugendlichen eingebracht.
Schon die Einstiegsfrage, was „always on“ für jeden persönlich bedeutet, hat gezeigt, wie sehr das Smartphone unseren Alltag bestimmt. Viele kennen den Stress, ständig erreichbar zu sein, und die Angst, etwas zu verpassen. Die Aufmerksamkeit, die das Handy bindet, fehlt dann an anderer Stelle.
Social Media hat durchaus gute Seiten. Junge Menschen halten darüber Kontakt zu Freunden, probieren sich aus oder lernen sogar programmieren. Die Risiken bleiben trotzdem real, vom ungewollten Kontakt mit sexuellen Inhalten bis hin zu Grooming.
Auch in der Schule braucht es einen differenzierten Blick: Digitale Geräte können den Unterricht bereichern, schwächere Schüler verlieren sich aber eher darin. Und wer mit KI den Lernweg abkürzt, lernt am Ende nichts.
Für Pfau-Weller ist klar: Kindern Social Media komplett zu verbieten, ist keine Lösung, denn sie haben ein Recht auf Teilhabe. Es braucht klare Regeln für die großen Plattformen, Erwachsene, die Vorbild sind, und eine enge Zusammenarbeit von Eltern, Schule und Politik.
Danke an Dr. Isabel Brandhorst, Banu Tasbas, Annerose Wenzler, Marlon Lamour und die Schülervertretung für die offenen Worte und an alle, die mitdiskutiert haben.










