Frühmorgens im Einsatz: Rehkitzrettung in Nabern
Raus aus den Federn und los ging‘s – um 4.30 Uhr, noch vor Beginn der Mahd machten sich die Landtagsabgeordnete Dr. Natalie Pfau-Weller, Thomas Doll und Kathi Daiss von der Jägervereinigung Kirchheim/Teck mit Drohne und Wärmebildkamera auf die Suche nach Rehkitzen in den Wiesen rund um Nabern.
Dank der modernen Technik und der guten Zusammenarbeit mit den Landwirten konnten bis 7 Uhr zwei Rehkitze gerettet werden. Mit großer Sorgfalt wurden die Tiere anschließend gesichert und „umplatziert“, damit sie vor dem Mähwerk geschützt sind.
Drohnen mit geeigneter Ausrüstung kosten jedoch mehrere tausend Euro. Um den ehrenamtlichen Rettern unter die Arme zu greifen, hat das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat das bestehende Förderprogramm zur Drohnennutzung im Tierschutz von 1,5 auf 2,5 Millionen Euro ausgeweitet.
Neben der Technik ist die Zusammenarbeit vor Ort entscheidend. Jäger und Jagdpächter erhalten frühzeitig Informationen von Landwirten über bevorstehende Mähtermine. So kann die Rettung rechtzeitig organisiert werden.
Je älter die Kitze, desto anspruchsvoller der Einsatz: Während sie vor Menschen fliehen, erkennen sie den Mähdrescher nicht als Bedrohung. Dann begleiten die Retter die Mähfahrzeuge, um dennoch Schlimmeres zu verhindern.
Ein tolles Erlebnis – herzliches Dankeschön an alle Beteiligten.







Marcel Ditrich