Kreislaufwirtschaft als Schlüssel für Klimaschutz:

Dr. Natalie Pfau-Weller MdL und Raimund Haser MdL besuchen Leuchtturmunternehmen Feeß

Die CDU-Landtagsabgeordneten Dr. Natalie Pfau-Weller und Raimund Haser, stellvertretender Fraktionsvorsitzender sowie Vorsitzender des Arbeitskreises VI Umwelt, Klima und Energie, besuchten die Firma Heinrich Feeß GmbH & Co. KG in Kirchheim unter Teck. Das Unternehmen zählt bundesweit zu den Vorreitern für hochwertiges Bauschuttrecycling und innovative Lösungen im zirkulären Bauen.

Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Chancen der Kreislaufwirtschaft für Klimaschutz und Ressourcenschonung – und die politischen Weichenstellungen, die notwendig sind, um die Bauwende in Baden-Württemberg weiter voranzubringen.

Feeß als Vordenker der Bauwende

Geschäftsführer Walter Feeß betonte, dass Städte und Gebäude die Rohstofflager der Zukunft seien. Bauschutt müsse deshalb hochwertig recycelt und mehrfach genutzt werden. Mit Verfahren wie der Herstellung von R-Beton, dem Einsatz von carbonisiertem Recyclingmaterial sowie ortsnahen Recyclingprozessen zeigt das Unternehmen seit Jahren, wie moderne Kreislaufwirtschaft im Bauwesen gelingen kann.

Für Feeß ist klar:
„Wer Klimaschutz wirklich will, muss zirkulär bauen.“
Deshalb brauche es Rahmenbedingungen, die Recyclingbaustoffe in öffentlichen Ausschreibungen klar begünstigen. Mit K3 Kompetenzzentrum will das Unternehmen zudem Wissen zur Kreislaufwirtschaft noch breiter in der Branche verankern.

Pfau-Weller: „Wir tragen Verantwortung für die nächste Generation – Kreislaufwirtschaft ist ein zentraler Baustein“

Dr. Natalie Pfau-Weller zeigte sich beeindruckt von der Innovationskraft des Unternehmens:

„Die Firma Feeß ist ein echtes Leuchtturmprojekt und zeigt, wie Klimaschutz in der Praxis funktioniert. Wir tragen Verantwortung für unsere Kinder und Enkel – deshalb müssen wir Ressourcen schonen, Baustoffe im Kreislauf führen und Vertrauen in hochwertige Recyclingprodukte stärken. Feeß geht hier mutig voran und setzt Maßstäbe für die Bauwende.“

Sie bekräftigte, dass Politik und Verwaltung stärker mit gutem Beispiel vorangehen müssten – auch bei eigenen Bauprojekten und Liegenschaften.

Haser: „Recycling ist ein Gewinn – kein Downcycling“

Auch Raimund Haser lobte die Pionierrolle des Unternehmens:
„Feeß zeigt eindrucksvoll, dass Recycling ein Gewinn ist – ökologisch wie wirtschaftlich. Von Downcycling kann hier keine Rede sein. Wir brauchen eine Bauwende, und dazu gehört, dass wir die Nachfrage nach Recyclingmaterialien konsequent stärken.“

Er hob die Bedeutung ortsnaher Recyclingstrukturen hervor, die nicht nur Ressourcen wie Natursand sparen, sondern auch Transportwege reduzieren und damit das Klima schützen.

Weichenstellung für eine lebenswerte Zukunft

Der Besuch machte deutlich: Kreislaufwirtschaft im Bau ist ein entscheidender Hebel für mehr Klimaschutz und Ressourceneffizienz. Unternehmen wie Feeß seien zentrale Partner auf diesem Weg, betonten die Abgeordneten:
„Solche Vorreiterbetriebe stellen die Weichen für eine lebenswerte Zukunft – in Baden-Württemberg und darüber hinaus.“