Das Eigenheim wird zunehmend zum unerreichbaren Traum für junge Familien. Dafür ist neben den stetig steigenden Baukosten auch fehlendes „Bauland“ verantwortlich. Eine Entwicklung, mit der die Landtagsabgeordnete Dr. Natalie Pfau-Weller auch in ihrer Funktion als CDU-Fraktionsvorsitzende im Kirchheimer Gemeinderat bestens vertraut ist.

Beim Thema zukünftiges Wohnen ist für die Landtagsabgeordnete der ökologische Aspekt ein wichtiger Faktor. Während ihres Besuches der Firma Holzbau-Hepperle in Neidlingen betont sie: „Es gibt nicht nur eine universelle Wohnform, wir brauchen Vielfalt. Und wenn Menschen bereit sind, auf weniger Fläche als bisher zu wohnen, dann könnten Tiny-Häuser und modulares Bauen ein vielversprechendes Zukunfts-Modell sein.“
Sozusagen ideale Lückenfüller für sämtliche Brachflächen in unseren Städten und Gemeinden. Wenn es gelänge, die bereits versiegelten Flächen, als Wohnfläche zu nutzen, würde das nicht nur die Umwelt freuen. Der Wohnungsknappheit könnte entgegengewirkt und jungen Familien der Traum vom Eigenheim ermöglicht werden, so die Abgeordnete.

Seinen Traum vom Eigenheim hat sich Tim Hepperle, der Sohn des Firmen-Inhabers Peter Hepperle bereits 2019 verwirklicht. Um die Kosten für eine eigene Unterkunft während des Studiums zu sparen, baute sich der Student im Alter von 20 Jahren sein eigenes Tiny Haus. Daraus entstand die Geschäftsidee, im familieneigenen Zimmermeisterbetrieb solche Häuser auf Bestellung zu fertigen, es folgte die Entwicklung eines modularen Systems, welches es den Kunden auch nach Jahren ermöglicht, ihr Tiny Haus beliebig zu erweitern.

Beeindruckt zeigte sich die CDU-Landtagsabgeordnete besonders von dem Nachhaltigkeitsgedanken des Unternehmens. Die Tiny Häuser bestünden, abgesehen von den Verbindungsmaterialien, beinahe ausschließlich aus nachwachsenden Roh- bzw. Baustoffen, so der Inhaber Peter Hepperle. „Unser Ziel ist es, die Häuser so umweltschonend und nachhaltig wie möglich zu bauen, um den ökologischen Fußabdruck möglichst gering zu halten und damit konkret zum Umweltschutz beizutragen.“
Von ihrem Besuch nimmt die Abgeordnete auch wichtige Anregungen für ihre eigene Arbeit im Ausschuss für Landesentwicklung und Wohnen im Landtag von Baden-Württemberg mit nach Stuttgart. Themen, wie z.B. Genehmigungsverfahren der verschiedenen Bauweisen und ihre Verordnungen.

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